Die Goethe-Gesellschaft in Weimar schreibt zum zweiten Mal einen Essaywettbewerb für Studierende aller Fachrichtungen an deutschen und ausländischen Hochschulen aus. Erbeten sind Texte, die maximal 3500 Wörter umfassen sollen, zu einem der drei folgenden Themen:
1. Vor 200 Jahren, 1809, sind Goethes „Wahlverwandtschaften“ erschienen. Was haben sie uns heute noch zu sagen?
2. „Man weicht der Welt nicht sicherer aus als durch die Kunst, und man verknüpft sich nicht sicherer mit ihr als durch die Kunst.“ Was könnte der Satz aus Goethes „Maximen und Reflexionen“ meinen? Und hat er heute noch Gültigkeit?
3. Warum Goethes Lyrik lesen?
Einsendungen per Mail-Attachment sind zu richten an:
Dr. habil. Jochen Golz
Präsident der Goethe-Gesellschaft
goetheges@aol.com
Kennwort: Essaywettbewerb.
Einsendeschluss ist der 31. März 2009. – Über die eingereichten Arbeiten befindet eine sachverständige Jury unter dem Vorsitz des Präsidenten der Goethe-Gesellschaft. Die Entscheidungen der Jury sind unanfechtbar; der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Auswahl der besten Essays wird im Goethe-Jahrbuch 2009 publiziert.
Es werden folgende Preise vergeben:
1. und 2. Preis: Vollstipendium zur Teilnahme am 5. internationalen Sommerkurs der Goethe-Gesellschaft vom 16. bis 29. August 2009 in Weimar.
3.-5. Preis: Einladung zur Teilnahme an der 81. Hauptversammlung der Goethe-Gesellschaft zum Thema „’Weite Welt und breites Leben’ – Goethe, der Weltbürger“ vom 4. bis 6. Juni 2009 in Weimar (nähere Programminformationen unter www.goethe-gesellschaft.de)
Alle Preisträger erhalten eine zweijährige kostenlose Mitgliedschaft in der Goethe-Gesellschaft. Sie schließt u. a. den Erhalt des Goethe-Jahrbuchs sowie den freien Eintritt in die Museen und Gedenkstätten der Klassik Stiftung Weimar ein.